Der Lechner-Edi schaut ins Paradies

Stück von Jura Soyfer in zehn Bildern

 

das Stück

 

Pepi: „Du Edi, wie schauts denn aus im Paradies?“
Edi: „Ich stell mir`s als eine große Fabrik vor, wo die Schöpfung produziert wird... und alle haben alle Hände voll zu tun.“

 

Der Lechner-Edi, ein arbeitsloser Wiener von Tausenden, forscht mit ehrlicher Hingabe angestrengt nach den Ursachen der Misere und kommt dabei auf den naheliegenden Maschinenstürmergedanken, seine ehemalige Maschine, die er in guten Zeiten (alle Spezies haben damals a Arbeit g`habt) liebevoll „Pepi“ nannte, sei die Wurzel allen Übels.
Pepi, nun durch einen Traum lebendig geworden, tritt seinerseits den Gegenbeweis an. Er lädt Edi auf eine Zeitreise in die Vergangenheit ein, bei der sich unvorhergesehen eine Kette von Ursachen und Folgen bis zur Erschaffung der Menschheit, also bis zum Paradies, ergibt. Schlussfolgerung: Der Mensch muss weg!
Da sich aber die „Produktion“ des Menschen nun einmal nicht verhindern lässt, weil sonst Stornierungskosten entstehen, muss er die eingebrockte Suppe auch höchstselbst auslöffeln.

 

die beSetzung

 

Dramaturgie, Regie und Kostüme: Heidrun von Strauch

 

Edi Lechner, ein Arbeitsloser Bartel Wesarg
der Elektromotor „Pepi“ Claudius Aust
eine reiche Dame Regina Ruhe
Toni, Edis verstorbener Freund; Dr. Galvani,
der Verteidiger; Christoph Columbus;
Johann Gutenberg; zwei Demonstrierende


Andreas Steiner
ein blinder Bettler; Galileo Galilei; ein Matrose;
der Portier des Paradieses

Jan Ermentraut
Fritzi, seine Freundin; der Richter Heidrun von Strauch

 


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