... ihre ergebene Dienerin!

 

... Gott hat den Frauen zum Ausgleich für den fehlenden Verstand ein reizendes Äußeres gegeben! Heinrich VIII

 


das Stück

 

Renaissancesatire von Heidrun von Strauch

 

Dramaturgie, Regie und Kostüme Heidrun von Strauch
Bühnenmusik: Gitarre Frank Johannes
Gesang / Trommel Heidrun von Strauch

 

"Mit reinem Gewissen genießen"
In dieser Hinsicht war Heinrich VIII offensichtlich besonders kreativ.
Aber weder die Lösung vom Papst, noch die Reformierung der gesamten englischen Kirche, noch Kriege, die im Namen dieser Kirche geführt wurden und diverse Hinrichtungen können darüber hinwegtäuschen, dass es sich in Wahrheit um ganz profane, intimste persönliche Wünsche eines Monarchen handelte, der bereit war, für die Erfüllung dieser Wünsche im Namen des Staates Gewalt anzuwenden.
Aber war es nicht ein Wink des Himmels, dass ausgerechnet nach der anstrengenden lebenslangen Bemühung um einen männlichen Erben die Nachfolge auf eine der klügsten und zähesten Frauen in der Politikgeschichte - seine Tochter Elisabeth - überging? Noch dazu wo sie die Tochter der "Hure Boleyn" war! Ausgerechnet sie führte England in das "goldene Zeitalter".
Dass sie dafür ihre Weiblichkeit verkaufen musste, ist zwar Jammerschade, aber nicht zu ändern, das "war" eben so in dem Geschäft!
Lassen wir ihn ruhen, den armen Harry. Sein Ende muss qualvoll genug gewesen sein, will man den überlieferten pathologischen Völlereien Glauben schenken, die uns Diätbewußten heute die Tränen in die Augen treiben.

 

die beSetzung

 

Konzertteil: Will, der Narr
Stück: Heinrich VIII

Frank Johannes
Katharina von Aragon, die Spanierin
Anna Boleyn, die Wahlfranzösin
Anna von Kleve, die Niederdeutsche
Catharine Parr, die Engländerin
 


Heidrun von Strauch