1. frühlingsClubtreffen

Musik- und Kleinkunstfestival der schillerBühne halle

das Stück


Eine Idee erblickt das Licht der Welt: ein Musik- und Kleinkunstfestival bei uns im Club 188. Eigentlich schon für den Frühling geplant, kommen nun endlich vom 10. Juli bis 1. August 2020 insgesamt elf Vor­stellungen unterschiedlicher Inhalte und Genres zur Aufführung. Einzel- und Gruppenkonzerte, kleinere Theaterstücke, Kabarett, Comedy – der Phantasie und Kunstrichtungen wurden keine Grenzen gesetzt. So entstand eine bunte Mischung an geballter Ladung Unterhaltung mit vielen Künstlern aus und um Halle (Saale). Und wer weiß, vielleicht entwickelt sich ja daraus eine Tradition – wir würden uns freuen!

Tickets
Telefon: 0345 21388434
E-Mail: kartenreservierung@schillerbuehne-halle.de

die beSetzung


10. Juli 2020 (Freitag), 19:30 Uhr:
„Welt, Schwester Welt“ (Ensemble Magalosch)
Lieder als Heimat – von Orient zu Okzident – Völker unterwegs
Musik entlang der Balkanroute, die schon in der Antike und im Mittelalter immer wieder der Weg großer Völkerbewegungen war. Die wunderschöne Musik des Balkan ist der Wegweiser von Land zu Land. Menschen, die durch gewaltsame politische Veränderungen gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen, haben oft als einziges Gepäck ihre Lieder bei sich. Ihre Musik ist ihre Identität und ihr Zuhause, aber unterwegs nehmen sie viele musikalische Anregungen ihrer Gastländer auf und lassen sie in ihre Musik einfließen, denn Musik ist das Bindeglied zwischen den Völkern.
(Axel Knüpfer: Akkordeon; Johannes Reiche: Klarinette; Heidrun von Strauch: Gesang, Percussion; Kaspar Domke: Kontrabass)


11. Juli 2020 (Samstag), 19:30 Uhr:
„Willkommen seist du“ (Lieder von und mit Ev Maree)
herzhafte Lieder zum Thema Frühling und Liebe
Die gebürtige Hallenserin besingt mit ihren Liedern das Aufblühen im Herzen und in der Natur – leidenschaftlich, romantisch, wild und in Begleitung ihrer Gitarre.
Alle Instrumente – z. B. die Gitarre, das Akkordeon oder die Trommel – hat sie sich spielend selbst beigebracht, frei von Unterricht und Noten. Gitarre hat sie mit 11 Jahren begonnen zu spielen; Mandoline schon in früheren Kinderjahren. In ihrer Musikbegeisterung wandte sie sich jedem Instrument zu, welches sie irgend zu fassen bekam, erfand Melodien und Harmonien, die sie sich merkte.

17. Juli 2020 (Freitag), 19:30 Uhr:
„Soiree“ (Instrumentalisten des Konservatoriums)

18. Juli 2020 (Samstag), 19:30 Uhr:
„... ein Schrei sucht den Himmel – Tango argentino“ (Heidrun von Strauch und Alexander Goldenberg)
musikalische Tangosoiree
»Tango ist der vertikale Ausdruck eines horizontalen Verlangens.« (George Bernhard Shaw)
Deftige Texte und leidenschaftliche Tangos beschreiben den phänomenalen Aufstieg einer Subkultur bis in die Paläste des gesellschaftlichen Hochadels.

24. Juli 2020 (Freitag), 19:30 Uhr:
„Her mit dem guten Leben“ (Lieder von und mit Ina Friebe)
Was ist das eigentlich – GUT? Kuschlige Katze und Sofa, Softeis, Sonnenuntergang? Miteinander reden, reisen, radeln? Und all das Gute nur für mich, auch für andere, oder für alle? Ein Programm zum Mit-denken-wippen-schmunzeln, Danke sagen und Wünsche haben...

25. Juli 2020 (Samstag), 16:00 Uhr:
„Meine Familie und anderes Getier – Моя семья и другие звери“
Nina B. lädt zu einer amüsanten, szenischen Lesung von Gerald Darrell in russischer Sprache ein.

25. Juli 2020 (Samstag), 19:30 Uhr:
„Metamorphosen II“ (drum@phone)
„drum@phone“ sind zwei Musikerinnen (Simone Juppe und Gerlinde Coch), die sich gemeinsam auf neue Wege begeben. Rhythmen verschiedenster Percussioninstrumente werden mit Saxophonklängen zu einem akustischen Teppich aus stimmungsvoller Meditation und tänzerischem Frohsinn verwoben. Jedes Musikstück ist ein Unikat. Die Improvisationen entstehen im unmittelbaren Miteinander, beziehen den Hörenden ein in klingender Berührung und hinterlassen ihren schwingenden Hauch in der Erinnerung.

31. Juli 2020 (Freitag), 19:30 Uhr:
„Ich weeß nich, mir isses so gomisch“ Zwei Männer – ein Gedicht (Hilmar Eichhorn und Hagen Möckel)
Die Schauspieler Hilmar Eichhorn und Hagen Möckel haben sich zusammengefunden um einer besonderen Dichterin Ihre Referenz zu erweisen, Lene Voigt.
Der eine, Hilmar Eichhorn, ein waschechter Sachse, fühlte sich schon immer von den Gedichten und Balladen der sächsischen Mundartdichterin angezogen. Der andere, Hagen Möckel beschäftigt sich immer wieder in seinen Programmen mit den Klassikern der deutschen Lyrik.
Nun hat das Zusammentreffen der beiden dazu geführt, dass sie ein Programm ersonnen haben, in dem sie sich der Balladen der deutschen Klassiker und den sächsischen Variationen von Lene Voigt, deren Geburtstag sich im Jahr 2016 zum 125. Male jährte, angenommen haben.
Lyrik? Eineinhalb Stunden lang Gedicht auf Gedicht? Ein gewagtes Abenteuer der beiden Schauspieler in Zeiten multimedialer Zerstreuung? Im Normalfall vielleicht. Aber nicht wenn Hilmar Eichhorn und Hagen Möckel Balladen in zweierlei Sprachen spielen, sprechen, rufen, schreien. Dieses literarische Feuerwerk wird nicht nur den Himmel erleuchten, sondern lässt so manchen den Schauder des Auswendiglernens in der Schulzeit vergessen und entdecken, dass sowohl Balladenklassiker als auch „Balladenglassiger“ wahrhaft Spaß bereiten können.

1. August 2020 (Samstag), 17:30 Uhr:
Vorprogramm „Gemüsetheater“ (mit Märchenfee Fabiola)
Ein originelles Tischbühnentheater für Kinder und Erwachsene, das neugierig auf Gemüse macht.
Eine ganz normale Karotte kürt sich in einem kleinen Gemüsegarten zum König. Ganz zufrieden sind die übrigen Gemüse und Früchte dann doch nicht: Die Erdbeeren werden ganz rot vor Wut und der Porree ist beleidigt. Alle Gemüsesorten halten zusammen, wenn die Madame im Garten erscheint. Große Panik herrscht, als plötzlich ein Kaninchen auftaucht und sich im Gemüsegarten satt essen will...

1. August 2020 (Samstag), 18:00 Uhr:
„Revolverschnauze“ (ein Claire-Waldoff-Abend mit Katrin Schinköth-Haase)
Clara Wortmann, geboren 1884, rothaariges Kuckuckskind, bekanntermaßen nicht die Tochter ihres Vaters: wächst auf in Gelsenkirchen, verprügelt Jungs, geht auf’s erste Mädchengymnasium im damaligen Kaiserreich und schmeißt ihr Abitur für ein Leben als Künstlerin. Sie tingelt mit Theatergruppen durchs Land, ernährt sich von Zigaretten und Tee, verfeiert ihr bisschen Geld mit Freunden, steht 1907 das erste Mal auf einer Berliner Kabarettbühne und singt, gegen den Willen des Intendanten, ihr „Schmackeduzchen“. Einen Tag später ist sie der „Stern von Berlin“ – Claire Waldoff. Sie lebt schnell, laut und intensiv, niemand grölt so empfindsam wie sie. Ihre Lieder werden auf der Straße gepfiffen, sie ist die bestbezahlte Künstlerin in ganz Berlin, füttert Maler durch, verkauft massenhaft Schallplatten und kauft sich eine Gartenlaube. Sie lebt mit einer Frau zusammen, ist emanzipiert, bevor es das Wort gibt. Ihr „Wer schmeißt denn da mit Lehm“ ist der Soundtrack zur Weltwirtschaftskrise. Sie eckt bei den Obrigkeiten an, aber von den Bühnen kriegt sie keiner, das Kaiserreich nicht und die Nazis auch nicht. Ihr „Hermann heeßt er“ wird im Volksmund zum Spottlied auf Hermann Göring. Joseph Goebbels, der Bock vom Babelsberg, muss „damit leben, dass es sie gibt“. Nach einigen Konzerten in den 50ern in West-Berlin, die erstmals nicht ausverkauft waren, bekennt sie selber, dass „eben alles mal ein Ende hat“. Claire Waldoff stirbt am 22. Januar 1957. Im Friedrichstadtpalast steht das Publikum für eine Gedenkminute auf. Ein Leben, das erzählt werden muss. Katrin Schinköth-Haase setzt mit Waldoff-Liedern und Texten einige Blitzlichter auf das Wirken und Schaffen einer Frau, die sich in jeder Lebenslage treu geblieben ist und sagen konnte „Ich habe nie für die feinen Pinkels gesungen“.

1. August 2020 (Samstag), ca. 20:00 Uhr:
„Patchwork“ (Trio StilBruch)
Musik, bestehend aus mehrstimmigen (meist dreistimmigen) Liedern, mal a capella mal musikant begleitet durch Gitarre, Rhythmik, Akkordeon oder auch selbstkreierten Klangkörpern.
„StilBruch“ lädt ein zum gemeinsamen musikalischen Quilten unter sensibler Einarbeitung von regionalen, eltkulturellen und Jahrhunderte alten Details – auch in den schwelgenden Farben des Sommers. Trägerstoff ist das Leben an sich. Das Verbinden der einzelnen Elemente erfolgt mittels Kreuz- und Querstich. Den hieb- und stichfesten Kreationen können Sie nicht widerstehen.

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