Spirituals aus Jiddischland

GENERALPROBE ZU EINEM MUSIKALISCH-TRANSATLANTISCHEN KULTURAUSTAUSCH

Ein literarisch-musikalischer Abend.

Was singt man auf einer Hochzeit in New York, wenn der Bräutigam jüdisch, die Braut aber farbig ist? In unserem Fall, deren „Generalprobe“ wir miterleben dürfen, erklingen die Klassiker der afroamerikanischen Spirituals, aber mit jiddischen Liedtexten.

Beißt sich das? Nein! Es geht um Anpassungsfähigkeit und Bei-sich-selber-sein. Aber nicht nur musikalisch, auch in den Moderationen erfahren wir, welche wunderbar absurde Folgen es haben kann, wenn eine deutsche Sängerin mit einem jüdischen Musiker verheiratet ist. Eigentlich sind alle Ehen Mischehen, aber manche sind etwas gemischter – und die musikalischen Wurzeln dieses Abends auch.


das Stück

90 Minuten, eine Pause, ein Pianist (Alexander Goldenberg) und ein christlich-jüdisches Ehepaar, schnelle Gedanken und gefühlvolle Melodien. Und das alles mit Katrin Schinköth-Haase, Chanteuse, und Juri Zemski, Gastkantor der Synagoge Halle. Vaudeville-Späße umrahmen Klassik, und musikalische Eulenspiegeleien treffen auf die Frage, wer wir eigentlich sind, während wir gerade sind.

die beSetzung

Katrin Schinköth-Haase - Gesang

Juri Zemski                    - Gesang

Alexander Goldenberg   - Klavier